Recht?

Infos aus der Rechtswelt

” Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand” 

Diesem alten Sprichwort kann ich nicht wirklich zustimmen, da die Chancen und Risiken eines Prozesses meist im Vorfeld eingeschätzt werden können. Obwohl Ihnen niemand einen Sieg garantieren kann , setze ich mich mit Nachdruck dafür ein, das bestmögliche Ergebnis nach der Sach- und Rechtslage für meine Mandanten herauszuholen. “Jedem redlichen Bemühn sei Beharrlichkeit verliehn.” (Johann W. Goethe, 1824).

Entscheidend ist vor allem eine gründliche Vorbereitung und Vorbesprechung, wie schon Aristoteles meinte: “Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.”

” Zur Summe meines Lebens gehört, dass es Ausweglosigkeit nicht gibt.” (Willy Brandt, 1989)

Leider trifft dieses Zitat nicht auf jede Rechtsangelegenheit zu. Allerdings ist zu bedenken: Im schlimmsten Fall wird durch eine rechtzeitige Beratung ein kostenintensiver, von vornherein aussichtsloser Prozess vermieden.

Merken sollte man sich auch ein Zitat Friedrich Schillers:

” Was man vor der Minute ausgeschlagen, gibt keine Ewigkeit zurück” (Friedrich Schiller, 1784)

Denn niemals sollte man voreilige Schlüsse ziehen und unbedachte Rechtshandlungen vornehmen. Im Zweifel fragen Sie vorher den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens. Jedoch warten Sie nicht zu lange:

” Doch der den Augenblick ergreift, das ist der rechte Mann.” (Johann W. Goethe, 1808)

Denn in Rechtsangelegenheiten sollte man niemals auf die Einsicht Albert Einsteins hören, die da lautet: ” Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug.”  Gerade z.B. durch Eheverträge und durch Testamente / Erbverträge werden spätere Streitigkeiten, mit denen zuvor niemand gerechnet hat, die aber ganze Familien entzweien können, bereits im Vorfeld verhindert.

Oft ist eine Situation schon so verfahren , wenn Sie vor Gericht kommt, dass eine vernünftige, sachliche und für beide Seiten annehmbare Lösung (ein Vergleich) undurchführbar wird, was beide Parteien viel Geld, Zeit und Nerven kostet. In derlei Situationen kann ich nur zitieren:

”  Das Wesen der Demokratie ist der Kompromiss.” (Willy Brandt, 1966)

” Es bringt nicht gute Frucht, wenn Hass dem Hass begegnet.” (Friedrich Schiller, 1800)